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PC-Bergtour
20.-22.06.2019

Auch im Frühsommer 2019 zog es uns wieder in die Berge. Der heftige Winter in den bayerischen Alpen und zudem der teilweise noch recht spät gefallene Schnee ließen uns etwas die Sorgenfalten hinsichtlich der Schneelage auf die Stirn treiben, aber unsere Lager auf der Neuen Traunsteiner Hütte waren schon seit Monaten gebucht und die Vorfreude rießig. Letztlich war es mit der Schneelage dann eine Punktlandung, aber die für unsere komplette Tour vorhergesagte Gewitterneigung weckte dann trotzdem etwas gemischte Gefühle. Letzlich starteten am 20.06.2019 10 Unentwegte bei strömendem Regen auf dem Stuttgarter Hbf zu einer Tour in die Berchtesgadener Alpen. Auf der Fahrt nach Süden wurde das Wetter immer besser und so wurden wir im Berchtesgadener Land mit Sonnenschein in Empfang genommen. Nach kurzer Taxi-Fahrt hinauf zur Schwarzbachwacht starteten wir unseren Aufsteig hinauf auf das Platteau der Reiteralpe und zur Neuen Traunsteiner Hütte. Recht steil gestaltete sich der Aufstieg über den Wachterlsteig und zu allem Überdruss fing es von Ferne an zu grummeln – die vorhergesagten Gewitter ließen grüßen. Bereits dann oben auf dem Platteau – aber eben noch nicht auf der Hütte wurden wir dann erwischt – es regnete in Strömen. Zum Glück war das Gewitter aber eine temporäre Erscheinung und im weiteren Wegverlauf bis zur hütte erfreuten wir uns an den Altschneefeldern, die ausgiebig Stoff für die eine oder andere Schneeballschlacht boten. Nach gut 3,5 Stunden Aufstieg erreichten wir müde und mit zünftigem Durst die Traunsteiner Hütte, auf der schon ein leckeres 3-Gang-Menü auf uns wartete.

Der für den zweiten Tag geplante Gipfel war aufgrund der Schneesituation noch nicht begehbar, so planten wir kurzerhand um und stiegen in rund einer Stunde auf den Großen Weitschartenkopf hinauf. Er eröffnete uns eine imposante Fernsicht in das Saalachtal und in die Chiemgauer Alpen sowie die Loferer Steinberge. Am Grat entlang huschten dann noch auf den Nachbargipfel – den Großen Bruder, von dem wir ebenfalls herrliche Ausblicke genossen. Nach rund 5 Stunden trafen wir wieder auf der Hütte ein und genossen den restlichen Tag bei allerlei Schmankerln.

Am dritten und letzten Tag hieß es morgens bei Zeiten los – wir hatten einiges auf dem Plan. Zunächst mussten wir wieder ein Stück weit über das Platteau und da lag eben noch genügend Schnee. Nach einer knappen Stunde erreichten wir letztlich den Schrecksattel und wechselten auf den Schrecksteig der uns in Serpentinen und mit Tiefblicken hinab in Richtung Schneizlreuth führte. Nach 3 Stunden Gehzeit erreichten wir die Aschauer Klause. Ab hier wurde es dann wieder imposant – bildet sie doch den Eingang in die Aschauer Klamm. Auf dem alten Triftsteig ging es hier vorbei an Wasserfällen, Gumpen und steil aufragenden Felswänden – wirklich ein Naturschauspiel. Um Punkt 12 Uhr erreichten wir am Ende der Klamm den Heiderhof mit seinem Brotzeitgarten – hier wurde Brotzeit gemacht und die Batterien aufgefüllt. Wir waren nun im Saalachtal, wanderten nun durch Schneizlreuth und wechselten hinüber in das Tal des Weißbachs. Nun ging es rechts hinauf in Richtung Thumsee, den wir entlang des alten Soleleitungsweges auch schnell erreicht haben. Kaum am Ziel angekommen, fing es wieder an zu grummeln …. Schwein gehabt. :-)

PC-Bergtour
29.-30.07.2017
Auch im Sommer 2017 zog es wieder Wanderbegeisterte des PCM aus allen Himmelsrichtungen in die Bayerische Gebirgslandschaft. Und so war am 29.07. ein großes Stelldichein, als am Bahnhof von Kochel am See sich Leute trafen, die zum einen per Auto, zum anderen per Flugzeug oder aber mit der guten alten Eisenbahn anreisten, weil sie alle dem Ruf des Berges folgten. Während Maren, unsere jüngste Tour-Teilnehmerin, sich gechillt von ihrem Dad den Berg hinauftragen ließ, waren andere schon zu Beginn der Tour etwas vom Schienenersatzverkehr mitgenommen. Nichts desto trotz wurde munter losgaloppiert – das Wetter war herrlich, der Weg im Wald meist im Schatten. Nach runden 2 Stunden erreichten wir die Kesselberghöhe. Wenig später wurde dann mit Blick auf den Walchensee erst mal Rast eingelegt und die Powerspeicher für den nun folgenden steileren Tourabschnitt aufgefüllt. Nach insgesamt 4 Stunden Aufstieg hatten wir dann das wunderschön gelegene Herzogstandhaus erreicht. Bei leckerer Hausmannskost und feinem Hellen auf der Sonnenterrasse wurden abends die Füße ausgetreckt.Nach gepflegter Hüttennacht im Bettenlager mit mächtig sägender Geräuschkulisse, freuten sich am nächsten Morgen schon alle auf das gepflegte Frühstückbuffet und den Kaffee. Er verfehlte seine Wirkung nicht und um 8:45 ging es dann hinauf auf den Berg, dem die Hütte seinen Namen verdankt, dem Herzogstand. Leider fing es just in dem Moment als wir los liefen an zu regnen. Drum hielten wir uns auch nicht allzu lange am Gipfel auf und starteten auf den Tour-Höhepunkt durch. Es ging nun auf den Grat hinüber zum Heimgarten – schön gesichert, aber dennoch mit Tiefblicken – herrlich! Der Blick schweifte hinunter zum Walchensee und hinüber ins Karwendel oder auf der anderen Seite hinunter zum Kochelsee und hinaus ins Alpenvorland. Zwischenzeitlich hatte der Regen aufgehört und rund eine Stunde später standen wir dann auf dem Gipfel des Heimgarten. Hier genossen wir dann nochmals die Aussicht und machten uns dann aber zügig an den langen Abstieg hinunter zum Freilichtmuseum Glentleiten. Leider war es zeitlich zu knapp um das Freilichtmuseum noch anzuschauen, aber dafür ließen wir es uns im Biergarten schmecken bevor wieder die Heimfahrt auf uns wartete.

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PC-Bergtour
01.-03.10.2016
Auch im Jahr 2016 zog es den Posaunenchor für seine alljährliche Bergtour wieder in den Chiemgau. Um 5:31 Uhr und bissel Verspätung ging es am Stuttgarter Hbf los in Richtung Bayern. Wer sich für die Fahrt noch etwas Schlummern vorgenommen hatte, wurde von den Geräuschen der Volkfestheimkehrer ziemlich schnell wieder in’s Jetzt und Hier zurückgeholt. Und so war man noch etwas verknautscht, als es dann in Prien „Ausstieg“ hieß. Herrlicher Sonnenschein nahm uns im Chiemgau in Empfang und die anschließende knapp einstündige Busfahrt durch das Aachental nach Entfelden war schlichtweg herrlich. Von Entfelden ging’s dann aufi! Zuerst vorbei an der Skisprungschanze von Reit im Winkl und dann im Wald nach Höhenmeter um Höhenmeter erreichten wir nach gut einer Stunde die Hindenburghütte. Hier hatten dann manche beim Austreten ein für einen Blechbläser wirklich besonderes Erlebnis – jetzt wisst ihr auch was eine enharmonische Verwechslung ist. Bei wirklich goldenem Oktober erreichten wir langsam aber sicher die Baumgrenze und nicht mehr viel weiter auch das Straubinger Haus auf 1.558 m, unsere Unterkunft für die erste Nacht. Nach kurzem Zwischenstop ging’s dann erst mal hoch auf das Fellhorn 1.764 m bevor dann der Hüttenabend und lecker Hüttenessen auf dem Plan standen. Lange zog sich der Hüttenabend nicht wirklich, so ziemlich jedem war der lange Tag in’s Gesicht geschrieben und so ging es zügig in’s Lager. Schwup die wup war so ziemlich jeder weggeratzt und auch Loui unser vierbeiniger Begleiter war nach 1.000 hM Aufstieg wirklich hundemüde. Über Nacht kippte das Wetter und wir starteten nach lecker Frühstück mit Regen in den neuen Tag. Leider wurde es mit dem Nass von oben im weiteren Tagesverlauf auch nicht wirklich besser, so dass wir nach runden 2 Stunden Marsch Richtung Osten erst mal in die Stallenalm einkehrten. Nach dem ersten Aufwärmen und Trockenlegen entschieden wir uns dazu unseren Samstaggipfel auszulassen und direkt Kurs auf die Winklmoosalm und die Traunsteiner Hütte auf 1.160 m zu nehmen. Dort angekommen war die Entrüstung groß, ausgerechnet die in allen Landen geprießenen Kasspatzn der Hüttenwirtin Jeanette waren aus – mhhh, aber der überaus fluffige Kaiserschmarrn, den gab die Karte noch her und den ließen wir uns schmecken – fein! Auch am zweiten Abend schaute Schlaf aus unseren Gesichtern und auch die Hellen erhellten diese nicht wieder. Drum ging es auch am zweiten Abend recht zeitig in die Koje. Am Morgen des dritten Tages hatte es aufgehört zu regnen. Auf dem Alpenhauptkamm sah man in der Ferne Neuschnee liegen. Wir dachten sauber und galoppierten nach dem Frühstück übel motiviert los. Gerade als wir am Starten waren, kam auch wieder Nass von oben. Unbeeindruckt stiegen wir weiter. Wir waren am Anstieg auf das Dürrnbachhorn 1.775 m als dann ab 1.600 Metern so weißes Zeug von oben kam. Frau Holle ließ es schneien und so war unser Gipfelglück etwas eingeschränkt und nur von kurzer Dauer. Schnell huschten wir am Grat entlang und nahmen den rutschigen Abstieg über die Grasflanken hinunter in Richtung Heutal. Hier war dann erst mal Brotzeit angesagt bevor der Tourhöhepunkt auf sich warten ließ. Genau auf der deutsch-österreichischen Grenze stürzte vor unseren Augen der Staubfall imposant in die Tiefe – wirklich ein besonderes Erlebnis. Wir liefen dann als krönenden Abschluss das beinahe nicht mehr enden wollende Fischbachtal hinaus bis nach Laubau und dann noch weiter bis nach Ruhpolding. Wir entschieden uns nicht mehr für die traditionelle Einkehr sondern für Fastfood beim Umsteigen in Traunstein. Schee war’s trotzdem – und Spass hat’s au gmacht! :-)

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PC-Bergtour
22.-23.08.2015
Es zog den Chor mal wieder in die Berge, genauer gesagt in den schönen Chiemgau, unsere favorisierte Bergwanderregion.
Zusammen mit einigen Leuten aus unserem Fanclub starteten wir am 22. August punkt 7:00 vom Stuttgarter Hbf. Nachdem unser Zug in München vor lauter Festivalteilnehmer (in Übersee und Bad Aibling waren Musik-Festivals)
so voll wurde, dass die Fahrt eher was von Gruppenkuscheln hatte, waren wir froh, als uns nach dem Ausstieg in Übersee wieder Frischluft in die Nasen zog. Doch der Jan stand unter Strom, war doch der Busanschlussanschluss aufgrund der Zugverspätung schwer in Gefahr.
Und so kam es, dass im ganzen Festvialgewirr kein Linienbus in Richtung Reit im Winkl aufzufinden war – grrrrr. Nach langem Überlegen machten wir uns zunächst auf den 7km-Marsch zum Ausgangspunkt für unsere Hochgernbesteigung. Und wenn Du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Taxi her. Sogar ein Großraumtaxi, dass sich relativ problemlos stoppen ließ und uns dann schwup die wup nach Staudach brachte. Jetzt war Schluss mit lustig – durch den Bergwald ging es steil Bergauf. Nach gut einer Stunde erreichten wir die Schnappenkirche, von der wir schon einen herrlichen Blick auf den Chiemsee hatten. Über die Staudacher Alm ging es in einen weiteren heftigen Anstieg, der den Schweiß rinnen ließ. Und so standen wir nach runden 3,5 Stunden bei schönstem Sonnenschein auf dem 1.744 hohen Hochgern und erfreuten uns an der Aussicht und am Gipfelschnaps. Nach einem Abstieg von runden 45 Minuten zum Hochgernhaus emfping uns ein bekanntlich mürrischer Hüttenwirt Hans. Wir ließen uns den Spass nicht verderben, auch wenn der eine oder die andere doch ne ganz Weile auf das Essen warten musste. Nach einer Übernachtung im Matratzenlager bei klirrend kalten Temperaturen wie bei der Bundeswehr erfreuten wir uns am nächsten Morgen am Getolle von Murmeltieren und am Morgenkaffee mit Blick hinunter in’s Achental – mei, so schee! Nachdem dann auch noch Brot und Gsälz konsumiert war, kamen wir in Galopp und schlugen die östliche Richtung ein. Vorbei an der Bischoffsfellnalm ging es hinunter in’s Eschelmoos. Zugegeben, der Zeitplan war etwas ambitioniert und so teilten wir uns dort auf. Die übel Motivierten sprangen noch auf den Hochfelln, während der große Tross den gechillten Abstieg durch das Tal der Weißen Ache bevorzugte. Der gemeinsamme Treff war dann im stilreinen Biergarten des Gasthauses Post in Bergen. Nach reichlicher Kallorienzufuhr war es nunmehr ein kurzer Galopp hinauf auf den weit vor dem Ort befindlichen Bahnhof. Von dort an widmete sich Michael dem Saitenspiel und rockte den Zug – mei so a Gaudi!

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PC-Bergtour
19.-21.06.2014
Vergangenes Wochenende sind wir hoch hinaus geklettert, doch keine Tonleitern, wie es für einen Posaunenchor zu erwarten wäre, sondern die hohen Berge um das schöne Kufstein in Österreich. Unser Wanderführer Jan Wolf hatte für die sportliche Gruppe eine schöne Tour von Kufstein aus geplant. Am ersten Tag stiegen wir knappe 1000 Höhenmeter zum Pendling (1563 m über NN) hinauf, wo wir auf der Kufsteiner Hütte bei Schweinsbraten, Germknödel und herrlich kühlen Getränken den ersten Tag ausklingen lassen konnten und eine sehr erholsame Nacht verbrachten. Der zweite Tag führte uns – leider bei etwas regnerischem Wetter – Richtung Hundalm-Eishöhle auf 1520 m über NN. Die Eishöhle besichtigten wir mit alten Bergbaulampen und ausgeliehenen Jacken aus dem 60ern, da wir für Temperaturen um die Null Grad Celsius nicht ausgestattet waren. Von der Eishöhle führte uns der Weg zur Buchackeralm, wo wir die zweite Nacht nach einem herrlichen Hüttenabend verbrachten. Am dritten und letzten Tag unserer Tour wanderten wir noch einmal hinauf auf das Kögelhörndl (1645 m), dem höchsten Punkt unserer gesamten Tour und dann über das Höhlensteinhaus hinab Richtung Langenkampfen, wo wir wieder mit dem Zug zurück nach Hause fuhren.
Wir hatten ein wundervolles Wochenende mit vielen schönen Momenten und Erlebnissen. Vielen Dank dem Jan für die Planung und allen die dabei waren, schee wars!

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